Unsere Stadt­rats­kandidat­*innen für Loschwitz / Leuben

Christiane Filius-Jehne (62), Listenplatz 1,
verheiratet, zwei erwachsene Kinder, Lektorin und Übersetzerin. Seit 2004 Stadträtin und kultur- und tourismuspolitische Sprecherin in der GRÜNEN Fraktion im Rathaus, seit 2010 Fraktionsvorsitzende.

»Ich möchte mich weiterhin mit ganzer Kraft für ein liebens- und lebenswertes, ein offenes, grünes und kulturvolles Dresden einsetzen, in dem sich Alt und Jung wohl fühlen, Menschen, die hier geboren wurden oder von woanders zugezogen sind, Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen.«


Claus Dethleff (61), Listenplatz 2,
zwei erwachsene Söhne, Dipl. Ing. Hochbau, Webredakteur und Mediendozent.

»Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Hilfe für geflüchtete Menschen als Koordinator von ‚Laubegast ist bunt’ und als Vorsitzender des Stolpersteine-Vereins Dresden. Ich möchte Ansprechpartner für die Bürger*innen und Bindeglied zum Stadtbezirksbeirat sein und    die Stadt modern und ökologisch weiterentwickeln und setze mich für ein respektvolles, gedeihliches und friedliches Miteinander ein.«


Andrea Mühle (42), Listenplatz 3,
zwei Kinder, Dipl. Ing. Agrarwirtschaft, Angestellte.

»Große Herausforderungen brauchen Mut, Hoffnung und Handeln im Großen und Kleinen. Menschen zu ermutigen ist mein Antrieb dafür, in der Kommunalpolitik aktiv zu sein. Von Blühflächen bis zu nachhaltigem und sozialem Bauen, vom Widerspruch gegen menschenfeindliche Sprache bis zur Unterstützung von zivilgesellschaftlichem Engagement: Ich möchte Menschen ihre Möglichkeiten der Beteiligung nahebringen. «


Klaus Gaber (76), Listenplatz 4,
verheiratet, sieben Kinder, Diplomingenieur, Bürgermeister a. D.

»Unsere Stadt braucht eine Politik, die sich an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichtet, damit uns und unseren Kindern ein gutes Leben erhalten bleibt. Deshalb engagiere ich mich mit meinen Erfahrungen als ehemaliger Umwelt- und Kulturbürgermeister auch weiterhin für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz und für eine nachhaltige Kultur. «


PD Dr. habil. Susan Garthus-Niegel (39), Listenplatz 5,
verheiratet, zwei Kinder, Psychologin und Wissenschaftlerin.

»Bündnis 90/Die Grünen ist die EINZIGE Partei, die Ökologie, Klimaschutz und nachhaltigen Lebenswandel – DIE wichtigen Fragen unserer Zeit – ernsthaft auf die politische Agenda setzt. Ich möchte mich mit ganzer Kraft für ein GRÜNeres Dresden einsetzen. Dazu gehören auch unbedingt die Chancengleichheit von Frauen und Männern, soziale Gerechtigkeit und eine offene Gesellschaft.«


Carl-Niklas Lempert (18), Listenplatz 6,
Freiwilliger in der politischen Kinder- und Jugendbildung, leidenschaftlicher Laienmusiker (u.a. ehrenamtlicher Chorleiter).

»Ich träume von einem Dresden, in dem Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben mitzuentscheiden. Ein Dresden, das ihnen eine Zukunft bietet und das auch den Klimawandel dort angeht, wo es im kommunalen Rahmen möglich ist. Mir ist wichtig, dass die außerschulische Bildungs- und Sozialarbeit ernst genommen wird. Dafür möchte ich mich einsetzen.«


Cornelia Munzinger-Brandt (61), Listenplatz 7,
verheiratet, zwei Kinder, Kulturmanagerin, seit 2004 Orts- bzw. Stadtbezirksbeirätin.

»GRÜNE Politik steht für besseres Klima, in Bezug auf Energie und Umwelt, aber auch auf das gesellschaftliche Miteinander. Verwandeln wir unsere Stadtteile in attraktive Lebensräume, wo sich Jung und Alt unterstützen, auf die Bedürfnisse des Anderen geachtet wird, die Landschaft geschätzt wird wie der eigene Garten, wo nachhaltig gewirtschaftet, bürgerbeteiligt geplant und generationenübergreifend barrierefrei gebaut wird!«


Prof. Dr. Bernd Büchner (57), Listenplatz 8,
verheiratet, ein Sohn, Professor für Experimentalphysik an der TU Dresden und Direktor eines Forschungsinstituts, parteilos.

»Ich engagiere ich mich für ein zukunftsorientiertes, optimistisches Dresden, in der sich innovative, international denkende Menschen wohlfühlen. Mir sind Weltoffenheit und Verkehrskonzepte jenseits des Autos wichtig, eine Stadtplanung, die Ökologie und bezahlbaren Wohnraum fördert. Dresden soll erfolgreich im internationalen Wettbewerb um kreative Köpfe bestehen.«


Anne Vetter (40), Listenplatz 9,
verheiratet, zwei Kinder, Pressereferentin.

»Die Viertel am Elbhang sind wunderbar gelegen und eine schöne Gegend zum Wohnen. Nur sind sie leider mit dem Rad und zu Fuß schwer zu erreichen und zu durchqueren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Radverbindungen aus dem Elbtal über Bautzner Landstraße und Grundstraße durchgängig und sicher gebaut werden und sich die Qualität der Fußwege deutlich verbessert. Eine gute Verkehrspolitik ist nicht nur Autopolitik.«


Katja Solbrig, 45, Listenplatz 10,
ein Kind, Theaterwissenschaftlerin.

»Ich möchte dazu beitragen, dass wichtige Zukunftsthemen mehr Gewicht im Dresdner Stadtrat bekommen: konsequenter Klima- und Naturschutz, mehr Bäume an Dresdens Straßen, bezahlbare und saubere Mobilität für alle, mehr Mitbestimmung, deren Ergebnisse man auch sieht, klare Kante gegen rechtsextreme Tendenzen, bessere Förderung der freien Kulturszene, Kampf gegen Armut, ein soziales und barrierefreies Dresden. Und das geht nur mit mehr GRÜN.«


Unsere Kandidat­*innen für den Stadt­bezirks­beirat Loschwitz

Mona Scholz-Kluge (49), Listenplatz 1,
fünf Kinder, Berufsschullehrerin, Stadtbezirksbeirätin 2004-2008 und seit 2015.

»Neben der Bewahrung der Natur- und Kulturlandschaft liegt mir besonders das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und der gesellschaftliche Zusammenhalt in Loschwitz am Herzen. Mit lösungsorientierter Sacharbeit möchte ich mich, wie bisher, für die Belange aller Altersgruppen einsetzen, damit Loschwitz ein lebendiger und guter Ort zum Leben ist und bleibt.«


Claudia Creutzburg (40), Listenplatz 2,
Politikwissenschaftlerin, Angestellte, verheiratet, zwei Kinder.

»Ich stehe für ein offenes, demokratisches, lebendiges Loschwitz. Ich möchte, dass echte Bürgerbeteiligung in unserem Viertel und in ganz Dresden zur Selbstverständlichkeit wird. Wir brauchen barrierefreie Haltestellen und gute Fuß- und Radwege – so kommen Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen sicher durch die Stadt. Dafür will ich mich mit ganzer Kraft einsetzen.«


Prof. Dr. Ralf Weber (66), Listenplatz 3,
verheiratet, zwei Kinder, Architekt.

»Ich setze mich für nachhaltige Stadtentwicklung am Elbhang ein: die zukunftsfähige Pflege und Weiterentwicklung der Kulturlandschaft und des Ortsbildes, die Verbesserung urbaner Aufenthaltsqualitäten, mehr Straßengrün und Brunnen sowie verkehrsberuhigte Zonen. Ein gutes Miteinander und eine Kultur des Dialogs sind mir wichtig.«


Marcus Göhler (36), Listenplatz 4,
verheiratet, zwei Kinder, Dipl.-Sozialarbeiter, Sozialpädagoge.

»Die Stadtteile am Stadtrand sind lebenswerte Wohngebiete für die Ansässigen und attraktive Erholungsräume für Gäste. Ich möchte, dass deren gastfreundlicher, ursprünglicher Charakter erhalten bleibt und die Lebensqualität dank GRÜNER Ideen steigt. Für Pillnitz bedeutet das, dass der Schlosspark  öffentlicher Raum bleibt und nicht zur Event Location verkommt.«


Kateřina Kočová (40), Listenplatz 5,
verheiratet, drei Kinder, Diplomsoziologin und Diplompädagogin.

»Mein Anliegen ist es, eine aktive Gemeinschaftskultur in unserem Viertel zu etablieren. Noch fehlt ein generationsübergreifender Treffpunkt. Ich bin überzeugt, dass ein funktionierendes Gemeinschaftsleben die Grundvoraussetzung und das Tor für ein weltoffenes und umweltbewusstes Leben ist.«


Ronny Gründler (42), Listenplatz 6,
verheiratet, zwei Kinder, Logistikplaner.

»Die Ergebnisse der Bundestagswahlen mit der AFD als stärkste Kraft in Sachsen haben mich schockiert. Mich  stört die Verrohung im Umgang und im Tonfall miteinander. Aber warum akzeptieren wir das? Ich will aktiv daran mitwirken, die Bürger*innen zu ermuntern, sich politisch einzubringen. Deshalb setze ich mich für mehr Bürgerbeteiligung ein.«


Katja Schröder (41), Listenplatz 7,
verheiratet, zwei Kinder, Beraterin für gemeinnützige Organisationen.

»Was unsere Stadt braucht, ist Optimismus und Engagement. Demokratiefeindlichen Strömungen in unserer Stadt können wir im Alltag am besten begegnen, wenn wir die eigene Verantwortung für das unmittelbare Umfeld ernst nehmen. Ich setze mich für Begegnungsorte in der Nachbarschaft ein, um das Zusammenleben aller besser gemeinsam zu gestalten.«


Anne Vetter (40), Listenplatz 8,
verheiratet, zwei Kinder, Pressereferentin.

»Die Viertel am Elbhang sind wunderbar gelegen und eine schöne Gegend zum Wohnen. Nur sind sie leider mit dem Rad und zu Fuß schwer zu erreichen und zu durchqueren. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Radverbindungen aus dem Elbtal über Bautzner Landstraße und Grundstraße durchgängig und sicher gebaut werden und sich die Qualität der Fußwege deutlich verbessert.«


PD Dr. habil. Susan Garthus-Niegel (39) Listenplatz 9, 
verheiratet, zwei Kinder, Psychologin, Wissenschaftlerin.

»Bündnis 90/Die Grünen ist die EINZIGE Partei, die Ökologie und Klimaschutz – DIE wichtigen Fragen unserer Zeit – ernsthaft auf die politische Agenda setzt. Ich möchte mich für ein GRÜNeres Dresden einsetzen, für Chancengleichheit von Frauen und Männern, soziale Gerechtigkeit und eine offene Gesellschaft.«


Evi Bergmann (72), Listenplatz 10,
Lehrerin, aktiv in der Loschwitzer Kirchgemeinde, im Elbhangtreff, in der Integration von Geflüchteten.

»Der Erhalt des Elbhangtreffs als weltoffenes soziokulturelles Zentrum für Menschen jeden Alters   und jeder Nationalität inmitten einer einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft in Niederpoyritz verdient als Ort der Begegnung und als Familienoase unbedingt mehr Beachtung. Dafür setze ich mich ein.«


Prof. Dr. Martin Jehne (64), Listenplatz 11,
verheiratet, zwei Kinder, Professor für Alte Geschichte an der TU Dresden, seit 26 Jahren am Elbhang ansässig, und dies gern, parteilos.

»Ich setze mich ein für einen Stadtbezirk mit kurzen Wegen zu Geschäften und Orten des Miteinanders, einen vernünftig getakteten öffentlichen Nahverkehr und damit eine hohe Lebensqualität für alle – und für demokratische Formen des Streitens, die nicht auf Herabsetzung anderer abzielen.«


Wahl­programm Stadt­bezirks­beirat Loschwitz

Besser laufen, besser radfahren, besser miteinander – besser GRÜN!

Klima, Natur und Umwelt sind unsere Lebensgrundlagen. Sie zu schützen, global, aber auch in unserem Stadtbezirk, das ist grüne Politik und dafür stehen wir. Für Loschwitz ist gut, dass der Parkplatz im Land­schaftsschutzgebiet „Dresdner Elbwiesen“ verworfen wurde; jetzt muss das Kieswerk in Söbrigen verhindert und die einzigartige Landschaft - nicht nur dort - geschützt werden. Bringen wir die Schafe auf die Elbwiesen zurück; Schafe kürzen das Gras auf natürliche Weise im Gegensatz zu schweren Mähmaschinen. Sorgen wir dafür, dass bestehende Straßenbäume erhalten und neue gepflanzt werden und dass die Begrünung von privaten Häusern finanziell gefördert wird. Denn damit sorgen wir für besseres Klima und Lärmschutz. An unserem Willen zur Energiewende werden uns die kommenden Generationen messen. Fangen wir in unserem Stadtteil an mit dem Schwerpunktprogramm „Energetische Gebäudesanierung“ und Solaranlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude wie Schulen und Kindergärten.

Denken wir auch in der Verkehrspolitik um: Gut funktionierende Alternativen zum Auto sind für uns ein für alle erreichbares ÖPNV-Netz mit barrierefrei ausgebauten Haltestellen, nicht nur am Ullersdorfer Platz, und durchgehende Radwege zur Innenstadt entlang Bautzner Landstraße, Grundstraße und von Pillnitz bis in die Neustadt. Sichere Radwege haben für uns höchste Priorität, auch auf dem Blauen Wunder. Mit Tempo-30-km-Zonen und Zebrastreifen wollen wir den Verkehr leiser und für alle sicherer machen. Dazu gehören auch längere Ampelphasen für Fußgänger*innen und stolperfreie, durchgängige Fußwege. 

Viele Verkehrsprobleme können gelöst werden, wenn in Bürgerwerkstätten die Erfahrungen und Vorschläge der Anwohner*innen gehört und in die Planungen einbezogen werden. Die aktive Beteiligung der Bürger*innen ist für uns Voraussetzung aller politischen Gestaltungsprozesse.

Uns drängt die Frage, wie wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt bei der gegenwärtig dramatisch fortschreitenden Spaltung der Gesellschaft befördern können, auch am Elbhang. Unter dem Motto »Soziale Ortsmitte stärken« wollen wir unser Gemeinschaftsleben aktiver gestalten, Nachbarschaftshilfe fördern und den öffentlichen Raum nutzen für Flohmärkte, Tauschbörsen und eine lebendige Begegnungskultur – damit sich alle Menschen hier zu Hause fühlen. Wir setzen uns mit ganzer Kraft für ein offenes, vielfältiges, tolerantes Loschwitz ein.